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TinyDebt: Ein einfacher Schulden-Tracker ohne Backend

Ein Blick auf TinyDebts technische Entscheidungen: Local-First-Speicherung, kein Backend und eine ruhige Oberfläche, die sich nicht in den Weg stellt.

TinyDebt: Ein einfacher Schulden-Tracker ohne Backend

In den letzten Wochen habe ich TinyDebt entwickelt – eine kleine App zum Verfolgen von Schulden, Darlehen und Rückzahlungen. Ich möchte einige technische Entscheidungen dahinter vorstellen, falls sie anderen beim Entwickeln kleiner, fokussierter Apps helfen.

🧩 Warum ich die App entwickelt habe

Ich vergaß ständig kleine Schulden unter Freunden, und die vorhandenen Apps wirkten überladen: Registrierungen, überall Werbung und komplexe Finanzfunktionen.

Ich wollte etwas, das:

  • sofort startet
  • eine Schuld in 3–5 Sekunden hinzufügen lässt
  • offline funktioniert
  • dauerhaft einfach bleibt

So entstand TinyDebt.

⚙️ Technologie-Stack

TinyDebt ist bewusst schlank gehalten:

  • React Native (Expo) für die Mobil-App
  • Local-First-Ansatz mit AsyncStorage
  • Kein Backend – Daten bleiben auf dem Gerät (Firebase nur für Backups)
  • TypeScript überall
  • Minimale UI mit eigenen Komponenten statt UI-Bibliotheken
  • Veröffentlichung im App Store und bei Google Play über EAS Build

Keine Benutzerkonten, keine Analysen und außer den nötigen keine externen Abhängigkeiten.

🗂️ Datenmodell

Jeder Schuldeneintrag sieht so aus:

type Debt = {
  id: string;
  name: string;
  amount: number;
  type: "owed" | "borrowed";
  createdAt: number;
  history: Repayment[];
};

type Repayment = {
  amount: number;
  date: number;
};

Wenn alle Daten serialisierbar sind, werden Speicherung und Migrationen unkompliziert.

🧠 Local-First-Bedienung

TinyDebt ist nicht auf einen Server angewiesen. Deshalb:

  • werden Aktionen sofort ausgeführt
  • gibt es keine Lade- oder Synchronisierungszustände
  • fühlt sich die App auch auf älteren Handys schnell an

Für ein kleines persönliches Hilfsprogramm passt das perfekt.

🎨 UI-Prinzipien

Die App sollte sich ruhig anfühlen:

  • einfache, neutrale Farben
  • keine Diagramme oder Dashboards
  • keine Unordnung – ein Bildschirm erledigt 90 % der Arbeit
  • gut erreichbare Tippflächen für schnelle Eingaben

Kleine Apps brauchen keine komplexe Optik, um nützlich zu sein.

📦 Veröffentlichung

Der Funktionsumfang soll trotzdem klein bleiben – genau darum geht es.

🙌 Feedback willkommen

Wenn du Mobil-Apps entwickelst oder Gedanken zu Local-First-Tools hast, freue ich mich über Feedback. Die App wird ständig verbessert.